Erstmals organisierten Schweizer Radio und Fernsehen und die Schweizer Journalistenschule MAZ gemeinsam ein Medien-Barcamp.

Was beschäftigt die Medien, ihre MacherInnen und KonsumentInnen heutzutage? Angesprochen waren in erster Linie Journalistinnen und Journalisten, das Barcamp stand aber allen an der Medienwelt interessierten Personen offen.

Ein Barcamp ist eine offene Tagung mit Vorträgen und Workshops (Sessions), welche durch die Teilnehmenden selber gestaltet und moderiert werden. Es stehen verschiedene Zeit-Slots (20 bis 45 Minuten) und Räumlichkeiten zur Verfügung. Wer will, kann seine Session-Idee im Plenum vorstellen – das Einbringen einer solchen Idee ist aber fakultativ und keine Voraussetzung für die Teilnahme am Barcamp. Das Publikum stimmt vor Ort über die Session-Vorschläge ab und gestaltet das Tagesprogramm somit selber. Es gibt keine im Voraus bekannten Sessions oder eigens für den Anlass engagierte Speaker, sondern einen möglichst freien Austausch. Aufgrund dieser offenen Programmgestaltung werden Barcamps auch «Unkonferenzen» genannt. Technische Infrastruktur (Beamer, Sound, Adapter) sowie Flipcharts und Schreibmaterial stehen zur Verfügung. Laptops und allfällige Präsentations-Unterlagen werden von den Teilnehmenden mitgebracht.

Das Barcamp fand bei SRF in Zürich statt. Das Medien-Barcamp wird im Frühjahr 2018 zum zweiten Mal durchgeführt. Das Datum wird im Herbst bekannt gegeben.